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Windscherung und Böschungen
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Luftaufnahme Foto: Søren Krohn © 1999 DWIA |
Standorthöhe bei der Berechnung der Windscherung nicht berücksichtigen
Das obige Luftbild zeigt einen guten Standort für Windkraftanlagen entlang der Küste, wobei die Anlagen auf einer rund 10 m hohen Klippe stehen. Ein in solchen Situationen oft begangener Fehler ist, bei der Berechnung der Windgeschwindigkeit die Klippenhöhe zur Turmhöhe zu addieren, um die effektive Höhe der Windkraftanlagen zu erhalten (was insbesondere dann verführerisch ist, wenn der Wind vom Meer kommt).
Diese Überlegung ist von Grund auf falsch. Die Klippe im Vordergrund erzeugt
Turbulenzen
und bremst den Wind, schon bevor er die Klippe überhaupt erreicht hat. Deshalb ist es keine gute Idee, die Anlagen näher an den Abgrund zu rücken. Das würde aller Voraussicht nach die Energieproduktion verringern und die Lebensdauer der Anlage verkürzen, weil diese wegen der Turbulenzen einem stärkeren Verschleiß ausgesetzt ist.
Wenn wir die Wahl hätten, würden wir eher einen sanften, gerundeten, in Richtung Meer laufenden Hügel bevorzugen als die Böschung im Bild oben. Im Falle eines abgerundeten Hügels könnten wir vielleicht sogar von einem Beschleunigungseffekt profitieren, wie später auf der Seite über den
Hügeleffekt
erklärt wird.
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© Copyright 1997-2003 Verband der dänischen Windkraftindustrie
Letzte Änderung 7. Mai 2003 http://www.windpower.org/de/tour/wres/escarp.htm |
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